Bruchmühle
Herzlich willkommen in Bruchmühle
Bruchmühle, eingebettet in die malerische Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns, ist ein Ort, der Natur und ländliches Leben harmonisch vereint. Die idyllische Lage auf einer Lichtung, umgeben von dichten Wäldern, bietet den perfekten Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren und Reitausflüge. Besonders bemerkenswert ist das langjährige Brüten des Fischadlers, was Bruchmühle zu einem wichtigen Vogelschutzgebiet macht. Die große Eiche, die majestätisch an der Hofeinfahrt thront, und das charakteristische Backsteinhaus sind nur einige der markanten Merkmale, die Besucher in ihren Bann ziehen. Der Hof selbst ist ein lebendiges Mosaik aus traditioneller Tierhaltung und modernen Freizeitangeboten. Mit Ferienvermietung, vielfältigen Reitangeboten und einer liebevollen Tierversorgung, die Pferde, Rinder, Hühner, Schafe, Kaninchen, Meerschweinchen, Katzen und Jagdhunde umfasst, bietet Bruchmühle ein umfassendes Erlebnis für alle Sinne. Im eigenen Hofladen werden eigene und regionale Produkte angeboten und bieten damit ein authentisches Landerlebnis. Bruchmühle ist somit ein lebendiges Beispiel dafür, wie traditionelles Hofleben und Naturschutz Hand in Hand gehen können, um einzigartige Erlebnisse zu schaffen.
Bruchmühle kann auf eine lange Tradition von Mühlen zurückschauen. Im 13. Jahrhundert wurde in der nahegelegenen Waldwiese, an der sogenannten Forstwisch eine Wassermühle erbaut. Diese sicherte den Bauern aus der näheren Umgebung die weitere Verarbeitung ihres Getreides ab.
Die Forstwisch ist eine Feuchtwiese, die früher ein aufgestauter Flachwassersee war. Hier stand die Wassermühle, die sogenannte Bruchmühle (Bruch= sumpfiges Gebiet).
Die erste urkundliche Erwähnung der Mühle stammt vom 24. September 1304.
Ab 1775 wird sie im Besitz der von Flotow aufgeführt (Kauf der Erbpachtrechte). Bruchmühle wird dann bis 1920 immer nur im Zusammenhang mit Satow und Satow-Hütte aufgeführt.
Bis 1832 entstanden in Bruchmühle 3 Bauerngehöfte mit 39 Einwohnern. Diese 3 Gehöfte sind entstanden, als der Gutsherr die vom Großherzog vorgeschriebene Mindestanzahl von Bauern je Gutsbesitz durch Umsiedlung von Rogeez und Grüssow nach Bruchmühle und Zislow (Langenstücken) abgesichert hat.
Die Einwohnerzahl von Bruchmühle betrug 1905 noch 21 Einwohner.
Die Hofstelle Bruchmühle 1 (heutiger Waldhof) wurde bis in den 60er Jahre von der Familie Goßmann bewohnt und dann bis 1979 durch den Teterower Schlachthof und Getränkekombinat Neubrandenburg als Betriebsferienlager genutzt. Im schneereichen Winter 1978/79 ist das Hauptgebäude abgebrannt. Ab 1982 übernahm der VEB „Schwermaschinenbau Heinrich-Rau“ Wildau bis 1989 die Hofstelle als Betriebsferienlager.
Von 1990 bis 1994 stand die Hofstelle 1 leer, bis Familie Breier die teilweise sehr zerstörte Hofstelle als Privatperson von der Treuhand (BVVG) erwarb.
Die Hofstelle Bruchmühle 3 (großes Backsteinhaus) war bis 1995 noch im Besitz der Familie Voß und wurde dann an Familie Breier verkauft.
Familie Breier gründete 1994 den touristischen Betrieb „Feriencamp Bruchmühle“ und bewirtschaftete diesen bis 2010. Am 15.11.2011 übernahm Familie Schwahn den Hof und es entstand der Waldhof Bruchmühle, der bis heute vielen Touristen einen naturnahen Urlaub bietet.
5
Einwohner (Stand 31.12.2023)
665 ha
Fläche (mit Grüssow & Neu-Grüssow)

