Neu Grüssow
Herzlich willkommen in Neu Grüssow
Neu Grüssow, ein charmantes Kleinod in Mecklenburg-Vorpommern, ist ein Paradebeispiel für die harmonische Verbindung von Tradition und Moderne. Die Siedlung, die nur einen Kilometer von Grüssow entfernt liegt, bewahrt die Ursprünglichkeit des Jahres 1933, als sie gegründet wurde. Die Nachfahren der ersten Siedler leben hier Seite an Seite mit neuen Bewohnern, die frische Ideen und Perspektiven einbringen. Diese dynamische Mischung aus Alteingesessenen und Neuzugängen schafft eine lebendige Gemeinschaft, die sowohl ihre Geschichte als auch die Nähe zur Natur schätzt. Die umliegende Landschaft bietet eine reiche Tierwelt und die Nähe zur Inselstadt Malchow verbindet ländliche Ruhe mit städtischer Nähe. Neu Grüssow ist somit ein Ort, der sowohl Rückzugsmöglichkeit als auch Inspiration bietet und zeigt, wie lebendig und vielfältig das Landleben sein kann.
Wir sind noch eine recht junge Siedlung, die durch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten derer von Flotows nach dem 1. Weltkrieg (1914 – 1918) entstanden ist.
Die Güter der Familie von Flotow und ihre großen Ländereien erlebten seit dem Mittelalter eine wechselvolle Geschichte, die immer wieder verpfändet und dann dem Besitz zurückgeführt wurden.

Einen Macht- und finanziellen Verlust erfuhr die Familie nach dem 30jährigen Krieg, doch hat sie sich wieder davon erholt. Die Abbröckelung der Güter beginnt im 18. Jahrhundert. Auch verursacht durch die vielen Erben der weit verzweigten Familie, die alle zu berücksichtigen sind. In der Wirtschaftskrise Anfang des 20. Jahrhunderts sind die Güter so verschuldet, das ganze Dörfer um 1930-1934 an Siedlungsgesellschaften verkauft wurden, so auch Grüssow (neben Darze und Rogeez).

Da die vorhandenen Gutsställe und Katen nicht ausreichten, um alle Siedlungen mit bäuerlichen Anlagen auszustatten, wurde die Ansiedlung Neu Grüssow erschaffen. Hier entstanden 10 Neubauernhäuser mit einer landwirtschaftlichen Nutzfläche zwischen 19 und 20 Hektar und Tiere als Inventar. Im Jahr 1935 kamen die Siedler in den „neu geborenen“ Ortsteil Neu Grüssow.
Die Gehöfte wurden von Bauern aus Mecklenburg, aber auch von Schleswig-Holstein und Ostfriesland übernommen. Die „Neubauern“ schufen durch harte Arbeit und ihren Fleiß bald gesunde bäuerliche Betriebe.
Dann kam der 2. Weltkrieg, einige der Männer aus Neu Grüssow kamen nicht wieder vom Krieg zurück, wie in vielen Dörfern. Es folgt die Zeit der DDR und der LPG. Die Felder werden zusammengelegt und gemeinsam bestellt. Dann wurde auch das Vieh gemeinsam gehalten und 1960 erfolgte die Zwangskollektivierung – die noch fehlenden Bauern wurden genötigt, der LPG beizutreten.

Doch egal in welcher Zeit, die Menschen arrangieren sich mit ihr und leben, so gut es möglich ist.
Nach der politischen Wende 1989/90 wurden die Genossenschaften aufgelöst. Einige Alteigentümer bzw. deren Nachfolger nahmen ihr Land zurück und bewirtschafteten es jetzt wieder selbst, verpachteten oder verkauften es.
Noch heute gibt es das Unternehmen „Sägewerk und Rammarbeiten“ der Familie H. Müller, welches schon seit 1991 existiert.
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Einwohner (Stand 31.12.2023)
665 ha
Fläche (einschl. Grüssow)

